
Am 10. Oktober dieses Jahres genehmigte eine Kommission aus Abgeordneten mit 28 Ja-Stimmen und einer Nein-Stimme den Rahmen oder das Projekt des Gesetzes über Krypto-Asset-Märkte, im Volksmund als „MiCa“ bekannt. Die Verabschiedung dieses Gesetzes wird demnächst im Parlament der Europäischen Union diskutiert.
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Diese Zustimmung wurde von Stefan Berger, Mitglied des Wirtschafts- und Währungsausschusses des Europäischen Parlaments (ECON), bekannt gegeben, der bestätigte, dass der Ausschuss die MICA-Gesetzgebung nach dreiseitigen Verhandlungen zwischen der Europäischen Kommission und dem Rat der Europäischen Union akzeptiert hat und das Europäische Parlament.
Der Vorschlag für das Cryptoasset Markets Law (MiCa) wurde der Europäischen Kommission erstmals im September 2020 vorgelegt und zielt darauf ab, einen kohärenten Regulierungsrahmen für Kryptowährungen in den 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union zu schaffen. Die Genehmigung der neuesten Version des MiCa-Textes und ihre Veröffentlichung im offiziellen EU-Journal könnten nach den erforderlichen Prüfungen und Diskussionen im nächsten Jahr erfolgen, wodurch erwartet wird, dass diese Kryptorichtlinien etwa im Jahr 2024 in Kraft treten könnten.
Ziel dieser Verordnung ist es, unter Berufung auf den im MiCa selbst enthaltenen Text, „sicherzustellen, dass sich die Finanzdienstleistungsgesetzgebung der Europäischen Union an das digitale Zeitalter anpasst und zu einer für die Zukunft gerüsteten Wirtschaft beiträgt, die den Bürgern dient, indem sie den Einsatz innovativer Technologien ermöglicht.“


