
Laut einem am gestrigen Montag veröffentlichten Bericht der portugiesischen Regierung erwägt die Regierung dieses Landes die Einführung einer neuen Kryptowährungs-Finanzpolitik, die, wenn sie angenommen wird, Teil ihres Staatshaushalts 2023 sein würde.
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Diese neue Richtlinie sieht die Erhebung einer Kapitalertragssteuer von 28 % vor, die auf Kryptowährungsgewinne anwendbar ist, die innerhalb eines Jahres erzielt werden. Nun sind Gewinne, die nach einem Jahr des Haltens von Kryptoassets erzielt werden, weiterhin wie bisher steuerfrei.
Dieser Vorschlag stellt eine wichtige politische Änderung für Portugal in Bezug auf Kryptosteuern dar. Bisher erhob dieses Land nur Steuern auf digitale Vermögenswerte, die aus professionellen oder kommerziellen Quellen stammen. Wenn das Gesetz verabschiedet wird, müssen alle portugiesischen Bürger, die Gewinne aus dem Verkauf von Kryptowährungen erzielen, die weniger als ein Jahr gehalten werden, Steuern zahlen, obwohl Krypto-Vermögenswerte, die länger als ein Jahr gehalten werden, weiterhin von der Steuerlast befreit sind.
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In den letzten Jahren hat sich Portugal zu einem sehr interessanten Reiseziel für internationale Einwohner entwickelt, wobei Kryptowährungen zumindest einer der Gründe für den demografischen Wandel Portugals sind. Hierzulande finden wir in Meia Praia den „Bitcoin Beach“, einen „inoffiziellen“ Treffpunkt für Kryptowährungsbefürworter. Obwohl das portugiesische Parlament einen in den ersten Monaten des Jahres 2022 vorgelegten Gesetzentwurf zur Bitcoin-Steuer abgelehnt hat, müssen diese neuen politischen Vorschläge genau beobachtet werden, um zu beurteilen, wie sie sich in den kommenden Jahren auf die portugiesische Kryptowirtschaft auswirken.


