Warum kaufen Strategy und Bitmine trotz Verlusten bei Papieraktien weiterhin Kryptowährungen?

Warum kaufen Strategy und Bitmine trotz Verlusten bei Papieraktien weiterhin Kryptowährungen?

Strategy und Bitmine stärken ihre Bitcoin- und Ethereum-Bestände durch massive Neukäufe und setzen trotz latenter Marktverluste auf eine langfristige Perspektive.

Diese Woche erlebte das digitale Finanzökosystem eine Entwicklung, die gängigen Anlageempfehlungen widerspricht. Inmitten einer Korrektur, die Bitcoin und Ethereum auf 76.000 bzw. 3.200 US-Dollar fallen ließ, beschlossen die beiden weltweit größten Krypto-Treuhanddienste, Strategy und Bitmine, ihre Investitionen deutlich zu erhöhen. 

Anstatt in Panik zu verfallen, wie sie oft bei sogenannten „Buchverlusten“ auftritt – wenn die aktuelle Marktbewertung unter den durchschnittlichen Kaufpreis fällt –, haben beide Unternehmen diese Woche neue Kaufaufträge erteilt. Experten sehen darin ein unerschütterliches Vertrauen in die Infrastruktur digitaler Vermögenswerte. Das, was viele als Bilanzkrise betrachten, bietet institutionellen Anlegern bis 2026 eine beispiellose strategische Chance zum Vermögensaufbau.

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Zwei Giganten, die langfristig an Bitcoin und Ethereum glauben.

Die aktuelle Finanzlage von Strategy und Bitmine birgt ein technisches Paradoxon, das die Aufmerksamkeit von Wall-Street-Analysten auf sich gezogen hat. Beide Unternehmen operieren derzeit mit einem nicht realisierten Verlust; das heißt, der Gesamtbetrag, der für den Erwerb ihrer Bitcoin- und Ethereum-Reserven investiert wurde, übersteigt deren aktuellen Marktwert. Dieses Szenario hat ihre Akquisitionsbemühungen jedoch nicht gebremst.

Strategy, bekannt für seine Philosophie der kontinuierlichen Akkumulation, gab diese Woche die Aufstockung seiner bereits massiven Bitcoin-Reserven bekannt. Wie diese Publikation berichtete, erklärte der Präsident des Unternehmens, Michael Saylor, dass das Unternehmen jetzt besitzt 713.502 BTC, nachdem 855 neue Bitcoins in die digitale Kasse aufgenommen wurden. 

Bitmine verfolgt seinerseits einen ähnlichen Weg wie Strategy, allerdings innerhalb des Ethereum-Ökosystems. In seinem jüngsten Update meldete das Unternehmen von Tom Lee Beteiligungen an … 4,28 Millionen ETH-Token, von denen 2,87 Millionen an das Netzwerk-Staking gesendet wurden. 

Die Logik hinter dem Verhalten dieser Unternehmen ist klar: Beide gehen davon aus, dass der intrinsische Wert und Nutzen der Blockchain-Netzwerke, in die sie investieren, die kurzfristigen Preisschwankungen bei Weitem überwiegen. Für diese Branchenriesen ist der „durchschnittliche Kostenwert“ eine langfristige Kennzahl, und die aktuellen Kursrückgänge bieten lediglich die Möglichkeit, diesen Durchschnitt vor der nächsten Aufschwungphase zu senken.

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Institutionelle Resilienz: Strategie und Bitmine stärken ihre Position in Zeiten des Drucks

Obwohl die Aktien dieser Unternehmen unter Marktdruck standen – in einigen Fällen wurden sie sogar unter ihrem Nettoinventarwert (NAV) gehandelt –, bietet ihre Kapitalstruktur Flexibilität, die eine Insolvenzgefahr abwendet. Ähnlich wie etablierte Nachrichtensendungen, die dank ihrer soliden operativen Basis konjunkturelle Schwankungen überstehen, haben diese Unternehmen ihre Barreserven geschützt.

Strategy hält beispielsweise den Großteil seiner Vermögenswerte frei von Pfandrechten, wodurch das Unternehmen keinem Risiko von Zwangsverkäufen oder sofortigen Nachschussforderungen ausgesetzt ist. Seine Finanzierungsstrategie, die auf langfristigen Wandelschuldverschreibungen und liquiden Mitteln für Dividenden basiert, ermöglicht es ihm, turbulente Zeiten zu überstehen, ohne seine wertvollen digitalen Vermögenswerte liquidieren zu müssen. 

Nach Ansicht von Experten ist diese Widerstandsfähigkeit nicht nur finanzieller, sondern auch operativer Natur: Indem sie einen bedeutenden Teil des im Umlauf befindlichen Angebots ihrer jeweiligen Währungen kontrollieren, positionieren sie sich als die ultimativen Verwahrer und Validatoren der neuen digitalen Wirtschaft, indem sie Selbstverwahrung und Staking, im Falle von Bitmine, als Instrumente der Wertschöpfung nutzen, die unabhängig vom Tagespreis sind.

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Die digitale Finanzzukunft gestalten

Die Entwicklung dieses Kapitels in der Geschichte der Krypto-Treasuries lehrt uns eine wichtige Lektion in institutioneller Überzeugung. Betrachtet man das Verhalten von Strategy und Bitmine, wird deutlich, dass deren Vorstände nicht den 24-Stunden-Candlestick-Chart im Blick haben, sondern vielmehr die globale Akzeptanzentwicklung gegen Ende des Jahrzehnts. 

Die aggressive Akkumulation von Bitcoin und Ethereum durch diese Unternehmen während Marktkorrekturen ist charakteristisch für diejenigen, die den Markt der Zukunft dominieren wollen und die gegenwärtigen Kursschwankungen als notwendigen Preis für eine dominante Position in der Finanzinfrastruktur von morgen akzeptieren. Diese Unternehmen sehen die aktuelle Preisvolatilität nicht als Bedrohung, sondern als Chance, ihre Positionen zu festigen und in der entstehenden dezentralen Finanzstruktur an Boden zu gewinnen.

Während also ein Teil des Marktes zwischen Unsicherheit und Skepsis schwankt, schreiten Strategy und Bitmine entschlossen voran, bauen ihre digitale Macht Schritt für Schritt aus und stärken die Krypto-Infrastruktur, die sich auf institutioneller Ebene ausbreitet.