
Michael Saylor bekräftigt auf CNBC, dass Strategy an seiner Bitcoin-Akkumulationsstrategie festhalten und trotz der Marktvolatilität einen Verkauf ausschließen wird.
Der CEO von MicroStrategy, das nach dem Rebranding im Jahr 2024 nun unter dem Namen Strategy firmiert, hat Spekulationen über die finanzielle Stabilität seines Unternehmens kommentiert und versichert, dass das Unternehmen wird seine Bitcoin-Akquisitionspolitik beibehalten unbegrenzt.
In einem kürzlichen Auftritt in der Sendung Squawk Box Saylor wies gegenüber CNBC die Befürchtungen von Analysten zurück, dass ein anhaltender Kursverfall von Bitcoin das Unternehmen zur Liquidation seiner Positionen zwingen könnte.
Laut Aussage des Managers ist die Kapitalstruktur des Unternehmens so ausgelegt, dass sie extreme Volatilitätszyklen abfedern kann, ohne die Reserven zu gefährden. Daher erklärte er: „Wir werden nicht verkaufen; wir werden Bitcoin kaufen.“und betont, dass die Absicht darin besteht, BTC-Käufe jedes Quartal und auf unbestimmte Zeit durchzuführen, um den Übergang des Unternehmens zu einem ausschließlich auf digitalen Vermögenswerten basierenden Treasury-Modell zu konsolidieren.
Handeln Sie mit Bitcoin: Eröffnen Sie noch heute Ihr Konto.Strategy festigt seine Position als institutioneller Marktführer im Bitcoin-Bereich.
Strategy, ursprünglich ein 1989 gegründetes Unternehmen für Unternehmenssoftware, transformierte sein Geschäftsmodell im Jahr 2020 durch die Einführung von Bitcoin als wichtigster Reservewert der StaatskasseDiese Entscheidung hat das Unternehmen zum größten institutionellen Inhaber der Kryptowährung weltweit gemacht und übertrifft damit alle anderen börsennotierten Unternehmen bei Weitem.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels hat Saylors Firma insgesamt folgende Summe angehäuft: 714.644 BTCNach dem kürzlich erfolgten Erwerb von 1.142 BTC im Wert von 90 Millionen US-Dollar beläuft sich der Wert der BTC-Bestände von Strategy nun auf über 48.800 Milliarden US-Dollar zu aktuellen Marktpreisen.

Quelle: Bitcoin-Staatsanleihen
In ihren Anfangsjahren nutzte Strategy ihre überschüssigen Mittel, um Bitcoin zu erwerben. Ihre Strategie hat sich jedoch zu einem ausgefeilteren Modell weiterentwickelt.
Saylor beschloss, sich Instrumente des Finanzingenieurwesens zunutze zu machen, wie zum Beispiel Emission von Wandelschuldverschreibungen y Boni für FührungskräfteUm das Engagement im Kryptomarkt zu diversifizieren, ohne sich ausschließlich auf den internen Cashflow zu verlassen, hat sich das Unternehmen mit seinen Aktien, die an der Börse unter dem Kürzel MSTR gehandelt werden, zu einem Benchmark für institutionelle Anleger entwickelt, die in den USA innerhalb eines regulierten Rahmens in Bitcoin investieren möchten.
Saylor bekräftigt seine Vision: Bitcoin als die neue digitale Hauptstadt
Saylors Aussagen fallen in eine Zeit, in der Bitcoin bei rund 69.000 US-Dollar notiert und sich nach dem Erreichen von Allzeithochs im vergangenen Oktober in einer Korrekturphase befindet. Für die Anlegergemeinschaft stellt die von Strategy vertretene „dauerhafte Kaufempfehlung“ eine wichtige psychologische und finanzielle Stütze dar.
Saylors Darstellung verschiebt die Sichtweise auf Bitcoin von einem kurzfristigen Spekulationsobjekt hin zu einer Definition von "digitales Kapital" oder langfristiges Eigentum. Laut Aussage des Managers gelten Investitionshorizonte von weniger als vier Jahren nicht als Kapitalinvestitionen, sondern als marktorientierte Geschäfte.
Saylor argumentiert, dass seine Entscheidung, Bitcoin auch in Rezessionen nicht zu verkaufen, dazu beiträgt, den Angebotsdruck zu verringern und folglich die Knappheit der Kryptowährung bei steigender institutioneller Nachfrage erhöhen könnte.
Mit seinen eigenen Worten übertrifft „digitales Kapital“ konventionelles Kapital, digitale Kredite überflügeln traditionelle Kredite, und das von Strategy repräsentierte, erweiterte Bitcoin übertrifft Bitcoin selbst. Diese jüngsten Aussagen spiegeln den Kern seiner These wider: Die Zukunft des Finanzwerts verlagert sich zunehmend in den digitalen Bereich.
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Bei der Präsentation der Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 bekräftigte Saylor sein Bekenntnis, Bitcoin weiterhin in der Bilanz von Strategy zu führen. Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, der von tiefgreifenden Veränderungen im US-amerikanischen Regulierungsrahmen geprägt ist.
Laut dem CEO des Unternehmens hat die verstärkte Interaktion zwischen Institutionen wie der Federal Reserve, dem Finanzministerium und der SEC ein deutlich günstigeres regulatorisches Umfeld für digitale Vermögenswerte geschaffen. Diese Rechtsstruktur bietet Finanzinstituten eine solide Grundlage für Verwahrungsdienstleistungen, Hebelgeschäfte und kryptowährungsbesicherte Kredite und trägt gleichzeitig zu einer schrittweisen Reduzierung der Marktvolatilität bei, wodurch die Nützlichkeit von Bitcoin als Finanzanlage gestärkt wird.
Saylor ist zudem überzeugt, dass die verstärkte Beteiligung der Wall Street einen Wendepunkt hin zu einer neuen Phase des Marktwachstums darstellt. Regulatorische Klarheit in Verbindung mit Marktreife ebnet den Weg für einen nachhaltigeren Zufluss institutionellen Kapitals.
Strategy konzentriert sich in diesem Kontext nicht auf die täglichen Kursschwankungen von Bitcoin, sondern auf die Überzeugung, dass Kryptowährungen als Wertspeicher eine dauerhafte Rolle spielen werden – sogar noch stärker als Gold oder Immobilien. Aus diesem Grund nutzt das Unternehmen weiterhin die Kapitalmärkte zur Finanzierung seiner Expansion. Es geht davon aus, dass die sich entwickelnde digitale Kreditinfrastruktur das Ökosystem stabilisieren und Preise stützen wird, die den tatsächlichen Produktionskosten des Minings entsprechen.
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