
Die Chamber of Digital Commerce (TDC) fordert angesichts des wachsenden Drucks der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde SEC (Securities and Exchange Commission) regulatorische Klarheit zu NFTs.
NFTs stehen unter der Beobachtung der Bundesbehörde, weshalb die Chamber of Digital Commerce die Wertpapieraufsichtsbehörde um eine klare Definition dieser Klasse digitaler Vermögenswerte gebeten hat. Gleichzeitig bekunden digitale Künstler ihre Unterstützung für den OpenSea-Markt für nicht fungible Token und bieten ihre Unterstützung an, während die SEC die Regulierung dieser Vermögenswerte verstärkt.
Die Chamber of Digital Commerce fordert regulatorische Klarheit zu NFTs
Der zunehmende Druck der SEC auf den Markt für nicht fungible Token hat die Digital Chamber of Commerce dazu veranlasst, gesetzgeberische Maßnahmen zu fordern, die bestimmte NFTs eindeutig als Verbraucherprodukte definieren und sie von den Wertpapiergesetzen des Bundes ausschließen.
Die Organisation schickte einen Brief an die Bundesbehörde, nachdem sie eine Mitteilung von Wells an OpenSea, einen der wichtigsten NFT-Marktplätze, herausgegeben hatte. Wie dieses Medium berichtet, bringt die Veröffentlichung dieser Mitteilung die Absicht der SEC zum Ausdruck, eine Klage gegen die Marktplattform einzureichen, weshalb diese Situation sowohl für die Ersteller von NFTs als auch für die Verbraucher auf dem digitalen Markt ein Umfeld der Unsicherheit geschaffen hat Ökosystem.
In diesem Zusammenhang hat das TDC argumentiert, dass nicht fungible Token, insbesondere solche, die für den Verbrauchszweck erstellt wurden, nicht als Finanzprodukte betrachtet werden sollten.
Im Papier, betonte die Kammer Viele NFT-Anwendungen wie digitale Kunst und Sammlerstücke sind nicht als Investitionsverträge konzipiert. Laut einer im letzten Jahr vom TDC durchgeführten Studie mit dem Titel „Pixels to Policy“ führt die Möglichkeit der Verbraucher, nicht fungible Token weiterzuverkaufen, ähnlich wie bei traditionellen Sammlerstücken, nicht automatisch dazu, dass diese digitalen Vermögenswerte in Finanzprodukte umgewandelt werden. Daher plädiert die Kammer für eine klare Gesetzgebung, die diese Unterscheidung anerkennt und NFT-Ersteller und -Gemeinschaften vor übermäßiger Regulierung schützt.
„Diese Gegenstände sollten als Konsumgüter und nicht als Wertpapiere eingestuft werden.“, äußerte sich der TDC in Bezug auf NFTs.
Die Kammer betonte, dass die regulatorischen Maßnahmen der SEC in Bezug auf nicht fungible Token unter der Leitung ihres Vorsitzenden Gary Gensler den Lebensunterhalt vieler Personen gefährdet haben, deren Lebensunterhalt auf diese digitalen Vermögenswerte angewiesen ist. Er betonte auch, dass die Agentur über ihre Befugnisse hinaus gehandelt und Verbraucherrechte und die Innovation der Kryptoindustrie verletzt habe.
Unterstützung digitaler Künstler für OpenSea
Inmitten dieser Unsicherheit haben mehrere digitale Künstler ihre Unterstützung für OpenSea zum Ausdruck gebracht und die Bedeutung der Plattform für ihre Arbeit und ihren Lebensunterhalt hervorgehoben. Jonathan Mann, ein Musiker, der seine Arbeit durch NFTs monetarisiert hat, hat sich lautstark gegen die Maßnahmen der SEC ausgesprochen. Mann, der seit mehr als 17 Jahren täglich einen Song kreiert, glaubt, dass die mögliche Klage gegen OpenSea nicht nur sein Projekt, sondern auch die kreative und wirtschaftliche Freiheit aller digitalen Künstler bedroht.
Mann hat mit einem anderen Künstler, Brian Frye, zusammengearbeitet, um die SEC zu verklagen, um Klarheit über die Klassifizierung seiner künstlerischen Projekte zu erlangen und sicherzustellen, dass sie nicht als Wertpapiere gelten. Laut Mann muss die SEC erklären, warum bestimmte NFTs als Wertpapiere gelten und worin die Unterschiede zwischen ihrer Arbeit und anderen Projekten bestehen, gegen die rechtliche Schritte eingeleitet wurden.
Die Bedenken von Mann und anderen digitalen Künstlern bestehen darin, dass eine übermäßige Regulierung durch die SEC die Innovation und Kreativität im Bereich der nicht fungiblen Token unterdrücken und ihre Fähigkeit, ihre Werke zu schaffen und zu monetarisieren, beeinträchtigen könnte.
Openseas Wells-Mitteilung und ihre Auswirkungen
Die Mitteilung der SEC an Wells an OpenSea ist ein Dokument, das das Unternehmen vor einer möglichen Klage der Kommission warnt. Diese Art der Benachrichtigung ist im regulatorischen Bereich üblich und dient dazu, Unternehmen über mögliche Verstöße gegen Wertpapiergesetze zu informieren. In diesem Fall ist es die SEC untersuchen ob OpenSea als nicht registrierte Wertpapierbörse tätig war.
Die SEC hat argumentiert, dass einige NFTs als Wertpapiere betrachtet werden können, wenn sie mit der Erwartung zukünftiger Gewinne angeboten werden. Dies hat zu einer Debatte über die Natur von NFTs und ihre Klassifizierung im aktuellen Regulierungsrahmen geführt. TDC und andere NFT-Befürworter argumentieren jedoch, dass diese Interpretation falsch ist und dass nicht fungible Token als Konsumgüter und nicht als Investitionen betrachtet werden sollten.
Der NFT-Markt braucht eine klare und faire Regulierung
Laut TDC unterstreicht die aktuelle Situation, in der sich Opensea und andere Plattformen wie DraftKings und Dapper Labs befinden, die dringende Notwendigkeit einer klaren und fairen Regulierung für NFTs. Daher fordert das Repräsentantenhaus auch den Kongress dazu auf angemessen handeln, um sicherzustellen, dass konsumierbare NFTs als Verbraucherprodukte eingestuft werden, Es ermöglicht Urhebern und Unternehmen, ohne ständige Angst vor möglichen rechtlichen Schritten zu agieren.
Nach Angaben der Organisation wird diese Klarheit nicht nur Künstlern und Kreativen zugute kommen, sondern auch die Führungsrolle der Vereinigten Staaten stärken und sich als günstige und sichere Gerichtsbarkeit für die Entwicklung der digitalen Wirtschaft positionieren.


