
Das Ethereum-Netzwerk, die nach Kapitalisierung zweitgrößte Kryptowährung auf dem Markt, ist laut Daten von Dune Analytics so günstig geworden wie im Jahr 2019. Dies und weitere Nachrichten in dieser praktischen Zusammenfassung täglich, damit Sie immer über die aktuellsten Ereignisse informiert sind das innerhalb der Kryptowelt vorkommt
Die durchschnittliche Gasgebühr von Ethereum beträgt etwa 0,8 Gwei
📍Der durchschnittliche Gaspreis des Ethereum-Netzwerks ist auf den niedrigsten Stand seit fünf Jahren gefallen. Nach Angaben von Dune Analytics liegt die durchschnittliche Gasrate des Netzwerks bei etwa 0,8 Gwei, was einem Rückgang von mehr als 100 % gegenüber dem im März verzeichneten Höchstwert von 83,1 Gwei entspricht.
In diesem Zusammenhang bemerkte Martin Köppelmann, Mitbegründer von Gnosis, dass dieser deutliche Rückgang des durchschnittlichen Gaspreises zu einer Zeit erfolgt, in der das Ethereum-Mainnet rückläufige Aktivitätsniveaus verzeichnet. Er stellte fest, dass die Layer-2-Netzwerke von Ethereum florieren, während sich das Blockchain-Ökosystem weiterentwickelt und Entwicklern und Benutzern niedrigere und attraktivere Gebühren bietet.
Unter Gaskosten versteht man die Gebühr, die Benutzer zahlen müssen, um Smart Contracts im Ethereum-Netzwerk abzuwickeln und auszuführen.
Der bisherige deutliche Rückgang ist auch auf die Verbesserung der Netzwerkeffizienz seit dem Übergang zum Proof of Stake (PoS)-Konsensprotokoll und den zunehmenden Wettbewerb im Kryptowährungsbereich zurückzuführen. L2-Netzwerke sowie andere Blockchain-Plattformen erfreuen sich aufgrund ihrer niedrigeren Gebühren und schnelleren Transaktionsgeschwindigkeiten zunehmender Beliebtheit. Allerdings vertraut die Ethereum-Community weiterhin auf die Robustheit und Sicherheit, die diese Blockchain bietet.
Deutschland bewegt sich in Richtung Tokenisierung
📍Die deutsche Staatsbank KfW wird tokenisierte Anleihen auf der Blockchain einführen. Nach Angaben der Börse Stuttgart Digital bereitet sich die KfW-Bank auf die Einführung einer neuen digitalen Anleihe auf Blockchain-Basis vor.
Die KfW ist mit der Börse Stuttgart Digital eine strategische Kooperation eingegangen, die einen Schritt in Richtung Digitalisierung der Finanzmärkte darstellt. Diese Partnerschaft wird es der staatlichen Entwicklungsbank ermöglichen, innovative Technologien wie Blockchain zur Abwicklung von „Lieferung gegen Zahlung“-Transaktionen zu nutzen und damit im Einklang mit den von der Europäischen Zentralbank (EZB) geförderten Digitalisierungsinitiativen zu stehen.
Ulli Spankowski, CEO der Börse Stuttgart Digital, betonte, dass die Zusammenarbeit mit der KfW einen Meilenstein in der digitalen Transformation des europäischen Finanzsektors darstellt. „Als Pioniere im Bereich digitaler Assets wollen wir die Infrastruktur des europäischen Marktes gestalten“, sagte Spankowski. Gaetano Panno, Leiter Transaktionsmanagement der KfW, betonte seinerseits, wie wichtig die Zusammenarbeit mit einem regulierten Anbieter wie der Börse Stuttgart Digital sei, um Sicherheit und Effizienz bei Transaktionen zu gewährleisten.
In der Erklärung der Parteien fiel auf dass sie mit dieser Partnerschaft nicht nur Innovationen im Bereich digitaler Anleihen vorantreiben, sondern auch den Grundstein für eine sicherere und effizientere Zukunft bei der Verwaltung digitaler Vermögenswerte in Europa legen.
Chainlink Data Streams werden in Synthetix integriert
📍Das Protokoll für Kryptowährungsderivate Synthetix kündigte die Integration der Oracles mit geringer Latenz von Chainlink in seine V3-Iteration im Arbitrum-Netzwerk an. Laut den Entwicklern des Open-Source-Protokolls wird die Integration von Chainlink Data Streams eine Optimierung der Leistung, Sicherheit und Zuverlässigkeit des Protokolls ermöglichen und so seinen Nutzen und seine Benutzerfreundlichkeit auf dem Markt verbessern.
Die Integration der Oracles mit geringer Latenz von Chainlink in die V3-Iteration von Synthetix wurde vom Vorstand des Protokolls genehmigt, der einstimmig für die Implementierung der Blockchain-Oracle-Lösung stimmte.
Morgan Stanley wird Kryptowährungs-ETFs empfehlen
📍Laut CNBC bereiten sich Tausende von Morgan Stanley-Beratern darauf vor, ihren Anlegern Kryptowährungs-Spot-ETFs zu empfehlen. Der amerikanische Fernsehsender berichtete, dass rund 15.000 Berater der Investmentbank, eine der größten der Welt, ihren Kunden Investitionen in börsengehandelte Bitcoin- und Ethereum-Fonds empfehlen werden, wie eine mit der Angelegenheit vertraute Person enthüllte.
Obwohl das Finanzunternehmen diese Informationen nicht veröffentlicht hat, wird davon ausgegangen, dass Agenten von Morgan Stanley ihren Kunden den Kauf von Anteilen an den Spot-Kryptowährungsfonds iShares Bitcoin Trust (IBIT), BlackRock und Wise Origin Bitcoin Fund (FBTC) vorschlagen oder auffordern könnten Fidelity Investments, die seit dem 11. Januar am US-Markt notiert sind.
CNBC gemeldet dass Investitionen in Krypto-Asset-Spot-ETFs nur berechtigten Anlegern der Bank empfohlen werden könnten. Dies ist jedoch ein wichtiger Meilenstein für die Anerkennung und Einführung von Bitcoin als legitimes Anlagevermögen.
WICHTIG: Der Inhalt dieses Artikels dient nur zu Informationszwecken und in keinem Fall sollte das, was hier geschrieben wird, als Anlageberatung oder -empfehlung verstanden werden. Bit2Me News erinnert Sie daran, dass Sie sich vor einer Investition informieren und wissen sollten, wo Sie Ihr Geld anlegen und welche Vor- und Nachteile das System hat. Wir distanzieren uns von den Handlungen und Konsequenzen, die Unwissenheit mit sich bringen kann. Wenn Sie sich entscheiden, in diese oder eine andere Anlageklasse zu investieren, tragen Sie die alleinige Verantwortung für die Konsequenzen, die Ihre Entscheidungen und Handlungen haben können.


