
Der erste in diesem Jahr geschürfte Bitcoin-Block brachte einem unbekannten Betreiber, der gemietete Rechenleistung zur Verarbeitung nutzte, 3,15 BTC ein.
Das Bitcoin-Netzwerk hat erneut ein Ereignis erlebt, das in der Krypto-Mining-Community als selten gilt. Einem einzelnen Miner gelang es, einen kompletten Block ohne die Vermittlung großer, etablierter Mining-Pools zu verarbeiten und damit einen Gewinn von über 302.170 US-Dollar (zum aktuellen Kryptowährungskurs) zu erzielen. Dieses Ereignis repräsentiert Der erste bestätigte Fall von Solo-Mining bisher im Jahr 2026 und unterstreicht den probabilistischen Charakter, der die technologische Infrastruktur der führenden Kryptowährung noch immer bestimmt.
Dem Protagonisten dieser Geschichte gelang es zu gewinnen Blocknummer 932.129 und erhielt eine Gesamtprämie von 3,155 BTC. Diese Summe setzt sich aus der vom Protokoll für die Erstellung neuer Blöcke gewährten Basissubvention und den von den Nutzern gezahlten Gebühren für die Aufnahme ihrer Transaktionen in das Ledger zusammen.
Die Bestätigung dieses Befundes durchbrach einmal mehr die übliche Hegemonie der großen Industriepools, die in der Regel die überwiegende Mehrheit der täglich auf der Blockchain validierten Blöcke monopolisieren.
Kaufen Sie BTC noch heute direkt auf Bit2Me.Der erste Bitcoin-Block wurde dieses Jahr im Alleingang geschürft.
Die vom Block-Explorer mempool.space bereitgestellten technischen Informationen beschreiben detailliert, dass der Block 932.129 Die Validierung erfolgte durch eine als unbekannt gekennzeichnete Instanz. Diese Klassifizierung tritt auf, wenn die Coinbase-Transaktion nicht die üblichen digitalen Signaturen enthält, die traditionelle Mining-Pools identifizieren.
Die Analyse der On-Chain-Daten ergab zudem, dass die Transaktion in ihren Metadaten einen Verweis auf die NiceHash-Plattform enthielt. Diese digitale Spur deutet darauf hin, dass der Miner nicht unbedingt die physische Hardware vor Ort besaß, sondern die benötigte Rechenleistung für die temporäre Teilnahme am Netzwerk gemietet hat.

Die Aufschlüsselung der Einnahmen dieses Betreibers zeigt, dass die Netzwerkgebühren einen ergänzenden, aber dennoch wertvollen Beitrag zur Gesamtsumme leisteten. Die von den Nutzern innerhalb dieses Blocks gezahlten Gebühren lagen zwischen 1,03 und 406 Satoshis pro Vbyte. Der Medianwert betrug knapp 2 Satoshis pro Vbyte, was etwa 0,26 US-Dollar pro durchschnittlicher Transaktion entspricht. Insgesamt beliefen sich die Gebühren auf etwa 0,03 BTC und trugen rund 2.777 US-Dollar zur Gesamtbelohnung des Miners bei.
Andererseits ist es wichtig zu verdeutlichen, dass die Nutzung von Hashrate-Mietdiensten es den Teilnehmern ermöglicht, temporäre Rechenleistung zu erwerben, ohne teure ASIC-Hardware anschaffen, konfigurieren und warten zu müssen. Diese Strategie birgt jedoch ein hohes finanzielles Risiko, da der Nutzer die Rechenleistung im Voraus bezahlen muss, ohne Garantie, dass er innerhalb der vertraglich vereinbarten Zeit oder des Budgets einen relevanten Block findet.
Kaufen Sie hier Bitcoin und verlassen Sie sich nicht auf Glück.Eine statistische Ausnahme in einem Markt, der von großen Unternehmen dominiert wird
Die Leistung dieses einzelnen Betreibers ist eine statistische Ausnahme in einer Branche, die von Konzernen dominiert wird, die Tausende von Maschinen bündeln, um ihre Einnahmen zu stabilisieren. Branchenexperten und Datenanalysten vergleichen solche Ereignisse oft mit einem Lottogewinn, da es immens schwierig ist, gegen die gebündelte globale Rechenleistung anzukommen.
Während das Bitcoin-Mining jedem Teilnehmer mit Internetanschluss und kompatibler Hardware offensteht, sind die mathematischen Wahrscheinlichkeiten, dass eine einzelne Person das kryptografische Rätsel löst, im aktuellen Szenario verschwindend gering.

Quelle: Bitinfocharts
Der Erfolg dieses unbekannten Miners sollte daher nicht als Garantie für Rentabilität beim Heim- oder unabhängigen Mining interpretiert werden. Die meisten, die diese Strategie verfolgen, geben erhebliche Ressourcen für Strom und Gerätemiete aus, ohne jemals eine Blockbelohnung zu erhalten. Der Wettbewerb ist so hart, dass Mining-Pools genau zu diesem Zweck existieren: um die Schwankungen auszugleichen und den Teilnehmern kleine, aber regelmäßige Auszahlungen zu ermöglichen, anstatt alles auf ein einzelnes Ereignis mit geringer Wahrscheinlichkeit zu setzen.
Dennoch reiht sich dieser Fall in die wachsende Liste von Solo-Minern ein, die in den letzten Jahren erfolgreich waren. Seit 2025 wurden nur wenige Blöcke von unbekannten Entitäten oder einzelnen Minern signiert, was bestätigt, dass die grundlegenden Regeln des Bitcoin-Protokolls weiterhin gelten und es unabhängigen Akteuren ermöglichen, Transaktionen ohne Zustimmung Dritter zu validieren. Die praktische Umsetzung zeigt jedoch, dass Solo-Mining für den Durchschnittsnutzer eher einem riskanten Spiel als einem nachhaltigen oder planbaren Geschäftsmodell gleicht.
Obwohl die Zentralisierung der Hashrate in großen Pools derzeit üblich ist, bietet das Netzwerk weiterhin Raum für Zufallsprozesse, bei denen der Zufall eine entscheidende Rolle spielt. Block 932.129 wird in die Geschichte eingehen und daran erinnern, dass die Blockchain-Technologie technisch zugängliche, wenn auch finanziell riskante, Möglichkeiten für einzelne Miner bietet.
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