GENIUS Act 2.0: Neue Änderungen sollen die Stablecoin-Regulierung in den USA retten.

GENIUS Act 2.0: Neue Änderungen sollen die Stablecoin-Regulierung in den USA retten.

Der US-Senat prüft einen neuen parteiübergreifenden Gesetzesentwurf mit wichtigen Änderungen am GENIUS Act, der einen robusten Regulierungsrahmen für Stablecoins im Land schaffen soll. 

Die Stablecoin-Regulierung in den Vereinigten Staaten befindet sich an einem kritischen Punkt. Nach monatelangen Debatten und Widerständen erwägt der US-Senat einen neuen, parteiübergreifenden Entwurf des GENIUS Act, der Es enthält wesentliche Änderungen zur Stärkung der Aufsicht über diese an den Dollar gekoppelten digitalen Währungen.. Dieser Gesetzentwurf, auch bekannt als „National Stablecoin Innovation Guidance and Establishment Act“, zielt darauf ab, einen klaren und ausgewogenen Regulierungsrahmen zu schaffen, der die Verbraucher schützt, die nationale Sicherheit gewährleistet und Finanzinnovationen fördert. 

Die Änderungen am neuen Entwurf beinhalten technische Bestimmungen zur Ausgabe, zur Verhinderung von Geldwäsche, zum Insolvenzmanagement und zu ethischen Standards und streben einen Konsens an, der die Hindernisse und Konflikte überwindet, die der vorherigen Version im Wege standen. 

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Wichtige Änderungen zur Stärkung der Regulierung des Stablecoin-Marktes

Der neue Entwurf des GENIUS-Gesetzes enthält Änderungen, die auf eine Stärkung des Verbraucherschutzes und der Transparenz bei der Ausgabe von Stablecoins abzielen. 

Eleanor Terrett von Fox Business betonte, dass diese Änderungen die Anforderung beinhalten, dass alle Stablecoins 1:1 durch hochwertige liquide Mittel wie Bargeld oder US-Staatsanleihen gedeckt sein müssen, mit obligatorischen monatlichen Berichten, in denen die Liquidität und Zusammensetzung dieser Reserven detailliert beschrieben werden. 

Darüber hinaus müssen Emittenten Strenge Anti-Geldwäsche- (AML) und Know-Your-Customer- (KYC) Standards, und werden gemäß dem Bank Secrecy Act als Finanzinstitute behandelt. Dem Bericht zufolge bedeutet dies die Verpflichtung, Implementierung von Mechanismen zum Einfrieren verdächtiger Transaktionen und Aussetzen von Überweisungen im Falle illegaler Aktivitäten unter Bundesaufsicht. Diese Maßnahmen zielen zwar darauf ab, potenziellen Betrug zu verhindern und die Benutzer zu schützen, sie stellen jedoch auch ein Risiko in einem Markt mit einem Umlauf von über 230.000 Milliarden US-Dollar dar.

Ebenso das Gesetz Verbietet Emittenten irreführende Behauptungen über staatliche Versicherungen oder FDIC-Unterstützungund reguliert die Vermarktung streng, um Verwirrungen zu vermeiden, die den Verbrauchern schaden könnten. Die Einbeziehung dieser ethischen Standards ist eine Reaktion auf frühere Kritik an der mangelnden Klarheit beim Benutzerschutz und soll ein sichereres und transparenteres Umfeld für die Masseneinführung von Stablecoins in der digitalen Wirtschaft der USA schaffen.

Doppelaufsicht und Insolvenzverwaltung: ein Gleichgewicht zwischen Ländern und Bund

Einer der wichtigsten technischen Aspekte der neuer Entwurf Dabei handelt es sich um die Aufteilung der Regulierungsaufsicht zwischen staatlichen und bundesstaatlichen Behörden, wobei ein Gleichgewicht angestrebt wird, das eine wirksame Anwendung des Gesetzes ermöglicht. 

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Emittenten von Stablecoins mit einer Marktkapitalisierung von über 10.000 Milliarden US-Dollar unterliegen der direkten Zuständigkeit der Federal Reserve und des Office of the Comptroller of the Currency (OCC), während kleinere Emittenten unter staatlicher Regulierung agieren können, sofern sie die bundesstaatlichen Mindeststandards erfüllen. 

Darüber hinaus enthält der Gesetzentwurf spezifische Bestimmungen für den Umgang mit Insolvenzen von Stablecoin-Emittenten, ein Thema, das bisher eine erhebliche Gesetzeslücke darstellte. 

Ethik, nationale Sicherheit und Grenzen für Technologiegiganten

Ein weiterer kontroverser Punkt, den der neue Entwurf anspricht, ist die Beschränkungen bei der Ausgabe von Stablecoins durch große Technologieunternehmen wie Meta oder Google. Die Änderungen enthalten spezifische Formulierungen, um die historische Trennung zwischen Bankwesen und Handel zu verstärken. Verbot für nichtfinanzielle Unternehmen, digitale Währungen auszugeben. Mit dieser Maßnahme will der GENIUS Act Interessenkonflikte vermeiden und Verbraucher schützen, denn wenn man den Tech-Giganten die Ausgabe von Stablecoins erlauben würde, könnte dies zu einer Machtkonzentration in den Händen von Unternehmen mit vielfältigen kommerziellen Interessen und ohne angemessene Bankenregulierung führen.

Darüber hinaus das Gesetz führt ethische Standards für Emittenten ein, darunter das Verbot irreführender Behauptungen über staatliche Unterstützung und die Verpflichtung, bei seinen Geschäftstätigkeiten vollständige Transparenz zu wahren. Diese Bestimmungen tragen auch der nationalen Sicherheit Rechnung, da klare und strenge Vorschriften dazu beitragen, Risiken im Zusammenhang mit Betrug, Geldwäsche und Marktmanipulation zu vermeiden. 

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Insgesamt zielen dieser Gesetzentwurf und seine Änderungen darauf ab, ein Gleichgewicht zwischen Finanzinnovationen und dem Schutz des US-Wirtschaftssystems und der Währungssouveränität zu finden, und zwar zu einer Zeit, in der sich der globale Wettbewerb um die Vorherrschaft bei digitalen Währungen verschärft.

Der neue Entwurf des GENIUS-Gesetzes soll könnte nächste Woche besprochen werden, laut Sitzungsplan des US-Senats. Wenn dieses Gesetz verabschiedet wird, könnte es einen vertrauenswürdigen und ausgewogenen Rahmen schaffen, der finanzielle Innovationen im Bereich Stablecoins fördert, ohne die Stabilität oder die nationale Sicherheit zu opfern. Daher ist seine mögliche Genehmigung von entscheidender Bedeutung für die Gestaltung der Zukunft des digitalen Finanzwesens im Land und für die Aufrechterhaltung der Führungsrolle der USA im globalen Krypto-Ökosystem.

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