Banken gegen Kryptowährungen: Gesetzgeber warnen, dass das Clarity-Act-Abkommen Opfer erfordern wird.

Banken gegen Kryptowährungen: Gesetzgeber warnen, dass das Clarity-Act-Abkommen Opfer erfordern wird.

Der US-Senat setzt seine Suche nach einem Konsens zur Freigabe des Clarity Act nach monatelangen Verhandlungen zwischen der Banken- und der Kryptowährungsbranche fort. 

Senatorin Angela Alsobrooks vertrat diese Woche vor der American Bankers Association in Washington, D.C., eine pragmatische Position und merkte an, dass die Lösung des Konflikts um die Regulierung von Kryptowährungen und Stablecoins Folgendes erfordern wird: Zugeständnisse aus allen beteiligten Sektoren

Im Kern des Streits steht, wie dieses Medienunternehmen berichtet hat, die Möglichkeit der Emittenten von Stablecoins, ihren Nutzern Belohnungen und Renditen anzubieten – eine Praxis, die traditionelle Banken als direkte Bedrohung ihrer Einlagenbasis wahrnehmen. 

Laut dem Gesetzgeber besteht das aktuelle Ziel darin, Schutzmechanismen zu schaffen, die das Wachstum technologischer Innovationen ermöglichen, ohne einen massiven Kapitalabfluss vom traditionellen Bankwesen hin zu digitalen Vermögenswerten zu begünstigen. Dieser Vermittlungsprozess, an dem das Weiße Haus und Abgeordnete wie Thom Tillis beteiligt sind, zielt darauf ab, den bestehenden Rahmen des GENIUS Act durch klarere und umfassendere Regelungen zu stärken, die den Wettbewerb auf dem digitalen Markt mit der Finanzstabilität des traditionellen Systems in Einklang bringen.

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Der Konflikt um die Performance digitaler Assets ist weiterhin ungelöst.

Der größte Knackpunkt im Entwurf des Clarity Act ist die Möglichkeit, dass Krypto-Unternehmen finanzielle Anreize für das Halten von Stablecoins anbieten. Laut Berichten der American Bankers Association (ABA) äußern lokale Finanzinstitute anhaltende Bedenken hinsichtlich einer potenziellen Kapitalflucht, die dies auslösen könnte. Anders ausgedrückt: Banken befürchten, dass Gelder von Banksparkonten in digitale Geldbörsen abfließen, die höhere Renditen versprechen.

Naomi Camper, Policy Director der ABA, betonte, dass Regionalbanken besonders anfällig für diese Liquiditätsabwanderung seien. Alsobrooks schlug seinerseits vor, dass der Gesetzesentwurf eine technische Unterscheidung enthalte: Belohnungen für bestimmte Aktivitäten seien zwar möglich, Zinszahlungen auf ungenutzte Guthaben jedoch eingeschränkt. Diese Differenzierung solle das Risiko mindern, dass Stablecoins zu direkten Konkurrenten oder Ersatz für traditionelle, beaufsichtigte Bankeinlagen würden.

Doch im Technologiesektor herrscht eine andere Wahrnehmung. Patrick Witt, Geschäftsführer des Kryptorats im Weißen Haus, stellte die Dringlichkeit dieser Bedenken infrage. Laut Witts Beobachtungen in diesem Monat bietet die Kryptoindustrie diese Art von Anreizen seit Jahren, ohne dass es zu einer Liquiditätskrise im Geschäftsbankwesen gekommen ist. Für Befürworter des digitalen Ökosystems beruht das Argument der Kapitalflucht eher auf der Angst vor neuer Konkurrenz als auf einem nachgewiesenen systemischen Risiko.

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Washington beschleunigt die Debatte über den Rechtsrahmen für digitale Vermögenswerte

Nach neunmonatigen, von der Exekutive vermittelten Verhandlungen liegt die Verantwortung für die endgültige Verabschiedung des betreffenden Gesetzesentwurfs wieder bei den Parlamenten. Journalistin Eleanor Terrett, Moderatorin von „Crypto in America“, unterstreicht Die Senatoren Alsobrooks und Tillis haben begonnen, ihre Treffen mit Interessengruppen aus dem Banken- und Kryptosektor zu intensivieren, um die technischen Entwürfe des Gesetzes zu verfeinern. 

Laut Terrett bestätigte der Pressesprecher von Tillis, dass der Dialog mit den Beteiligten andauert, um einen für den Bankenausschuss des Senats akzeptablen Kompromiss zu erzielen.

Die Dringlichkeit des Clarity Acts ergibt sich aus der nach Ansicht der Gesetzgeber bestehenden Rechtslücke in den aktuellen Regelungen. Der neue Gesetzentwurf zielt jedoch darauf ab, eine Marktstruktur einzuführen, die klar definiert, welche Institutionen digitale Vermögenswerte ausgeben dürfen und welche Mindestreserveanforderungen gelten. Zentrales Anliegen dieses Gesetzestextes ist die Schaffung eines transparenten Rahmens, der sowohl traditionellen Institutionen als auch Protokollen und Projekten, die mit Blockchain-Technologie arbeiten, Rechtssicherheit bietet.

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Der Clarity Act steht im Kongress vor seiner entscheidenden Phase.

Der Zeitplan für die Abstimmung über den Clarity Act ist weiterhin ungewiss, obwohl der Druck, noch vor Ende der Legislaturperiode einen Regulierungsrahmen zu schaffen, deutlich spürbar ist. Branchenanalysten weisen darauf hin, dass jede weitere Verzögerung die Rechtsunsicherheit, die sowohl Investoren als auch traditionelle Finanzinstitute betrifft, verlängern könnte.

Einer der Punkte, der die größte Übereinstimmung hervorruft, ist der Bedarf an Regulierungen, die Klarheit über die Natur von Stablecoins schaffen. Während der Bankensektor fordert, dass sie nach ähnlichen Standards wie Einlagenprodukte behandelt werden, plädiert die Kryptoindustrie für Regeln, die die technologischen Besonderheiten der Blockchain berücksichtigen. Alsobrooks hat wiederholt betont, dass „Perfektion nicht der Feind des Guten sein sollte“, und damit angedeutet, dass Der endgültige Text wird vermutlich keine der beiden Seiten vollends zufriedenstellen.Aber es wird die notwendige Ordnung für die Branche schaffen.

Die Lösung dieses Positionskonflikts wird den Rechtsrahmen für digitale Vermögenswerte im Land für die kommenden Jahre prägen. Sollte der Bankenausschuss einen Konsens über die Kernbestimmungen erzielen, könnte der Clarity Act zur Abstimmung gelangen und den Weg für eine Zukunft ebnen, in der traditionelle Finanzdienstleistungen und digitale Technologien harmonischer koexistieren. 

Doch vorerst konzentriert sich die Debatte weiterhin auf die technischen Aspekte von Stablecoins und darauf, wie die Liquidität des Finanzsystems gewährleistet werden kann, ohne Innovationen zu behindern.

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