
Die Analysten von CryptoQuant prüfen, ob der aktuelle Bitcoin-Preis von 67.000 US-Dollar angesichts institutioneller Liquidationen und seiner Korrelation mit den Technologiemärkten als makroökonomische Unterstützung dienen wird.
Der Bitcoin-Kurs ist nach einem wöchentlichen Rückgang von 18 % auf rund 67.000 US-Dollar gefallen. Diese Korrektur erfolgt inmitten hoher Volatilität, gekennzeichnet durch massive Liquidationen von gehebelten Positionen und einen allgemeinen Rückgang bei Technologieaktien.
Die angespannte Gesetzeslage in wichtigen Märkten, gepaart mit einem makroökonomischen Umfeld, in dem die US-Notenbank (Fed) eine vorsichtige Haltung beibehält, hat zu einem beispiellosen Kapitalabfluss aus institutionellen Anlagevehikeln geführt. Angesichts dieser Situation konzentrieren sich die Analysten des Datenanalyseunternehmens CryptoQuant auf eine spezifische Strukturkennzahl, um zu bestimmen, ob der aktuelle Abwärtstrend einen makroökonomischen Tiefpunkt oder den Beginn eines historischen Bruchs mit der zyklischen Struktur darstellt, die Kryptowährungen seit ihrer Entstehung prägt.
Handeln Sie hier mit Bitcoin: Konto erstellenBitcoin steht vor seiner größten technischen Herausforderung seit über einem Jahrzehnt.
Laut den Analysten der Plattform folgt die Preisentwicklung von Bitcoin einem Muster, das sich im Laufe der Zeit mit mathematischer Präzision wiederholt. In jedem Zyklus bilden die in der Vergangenheit erreichten Höchststände die neue Grundlage für die nächste Marktphase.
Laut den Daten von CryptoQuant gilt der höchste monatliche Schlusskurs von Bitcoin im vorherigen Zyklus – rund 61.000 US-Dollar – als wichtiger Richtwert für die Beurteilung der aktuellen Stärke der Kryptowährung. Seit Jahren schloss Bitcoin nicht mehr unter diesem Niveau, sobald er es überschritten hatte. Sie sagten Analysten machen es dadurch nicht nur zu einer technischen Unterstützung, sondern zu einem Schlüsselelement in der Architektur seines zyklischen Verhaltens.

Quelle: CryptoQuant
Das aktuelle Marktumfeld stellt diese Struktur jedoch vor eine direkte Herausforderung. Da Bitcoin nahe der 60.000-Dollar-Marke gehandelt wird, befindet sich der Markt in einer kritischen Beobachtungszone.
Analysten zufolge wäre ein Kursverfall der Kryptowährung unter 61.000 US-Dollar am Monatsende der erste Verstoß gegen diese zyklische Struktur in der Geschichte des Vermögenswerts.
Netzwerkdaten zeigen, dass sich auf diesem Preisniveau eine hohe Dichte an Kaufaufträgen konzentriert. Der durch globale Unsicherheit bedingte Verkaufsdruck hat jedoch zu einer Schwäche geführt, die Experten minütlich beobachten. Die Bedeutung dieses Indikators liegt in seiner Funktion als Barometer für das institutionelle Vertrauen: Solange Bitcoin über diesem historischen Monatsschlusskurs notiert, bleibt die These des verlängerten Aufwärtstrends für quantitative Analysemodelle technisch intakt.
Die Widerspiegelung der Wall Street im Bitcoin-Preis
Laut Experten lässt sich der jüngste Abwärtstrend bei Bitcoin nicht allein durch interne Faktoren innerhalb des digitalen Ökosystems erklären, sondern durch einen tiefgreifenden Wandel in der Art und Weise, wie institutionelles Kapital fließt.
Marktberichte zeigen, dass Bitcoin-ETFs im US-Spothandel einen erheblichen Teil ihrer Liquidität verloren haben. Allein in den drei Monaten zwischen November 2019 und Januar 2026 beliefen sich die Kapitalabflüsse auf über 6,5 Milliarden US-Dollar. Dieser kontinuierliche Kapitalabfluss hat die Markttiefe verringert, wodurch sich massive Verkäufe von Derivaten stärker auf den Spotpreis auswirken.

Quelle: Langweiliger Wert
Zu dieser Situation geringerer Liquidität kommt eine wachsende Korrelation zwischen Bitcoin und traditionellen Aktienmarktindizes, insbesondere dem S&P 500, hinzu. Die Wertentwicklung der Kryptowährung spiegelt zunehmend die Risikobereitschaft der Wall-Street-Investoren wider.
Trotz der Zinssenkungen, die die US-Notenbank Federal Reserve in ihren letzten Sitzungen des Jahres 2025 beschlossen hat, war ihre Kommunikation zurückhaltend genug, um den Optimismus zu dämpfen. Diese Synchronisation mit Technologieaktien deutet darauf hin, dass Bitcoin auf Inflationsdruck und Unternehmensgewinne ähnlich sensibel reagiert wie ein Wachstumsunternehmen.
Für Analysten erschwert diese Reifung von Bitcoin hin zu einem traditionelleren Marktverhalten seine eigenständige Erholung, sodass das Unterstützungsniveau von 67.000 US-Dollar nicht nur dem Druck der Kryptowährungen, sondern auch der Instabilität der Weltwirtschaft standhalten muss.
Steigen Sie noch heute bei Bit2Me in den Kryptomarkt ein.Der Monatsschlusskurs als Bestätigung des langfristigen Trends
Angesichts dessen betonen Analysten, dass sich der Bitcoin-Markt in einer entscheidenden Phase befindet, in der sie die Fähigkeit des Marktes, den bis zum Monatsende angehäuften Verkaufsdruck zu absorbieren, genau beobachten.
Laut ihren Einschätzungen könnten Kursschwankungen innerhalb eines Tages den Bitcoin-Kurs vorübergehend unter 60.000 US-Dollar drücken. Entscheidend ist jedoch nicht diese Schwankung, sondern das Niveau, das sich bis zum Monatsende stabilisiert. Der aktuelle Kurs der Kryptowährung hat sich zu einem wichtigen Gleichgewichtspunkt entwickelt, dessen Beibehaltung die bestehende technische Struktur stärken und den zugrunde liegenden Trend bestätigen würde. Sollte diese Unterstützung jedoch durchbrochen werden, erwarten Experten eine tiefgreifende Marktumstrukturierung, die historische Bereitschafts- und Widerstandsniveaus infrage stellen würde.
In einem Kontext, der von regulatorischen Spannungen und makroökonomischen Anpassungen geprägt ist, wird die Widerstandsfähigkeit von Bitcoin innerhalb dieser Spannen von zentraler Bedeutung sein, um festzustellen, ob der aktuelle Zyklus seinen Tiefpunkt erreicht hat oder ob die Korrektur noch nicht abgeschlossen ist.
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