Bitcoin-ETFs übernehmen ein weiteres großes Finanzinstitut

Bitcoin-ETFs übernehmen ein weiteres großes Finanzinstitut

Millennium Management, ein globales Hedgefonds- und Investmentmanagementunternehmen, hat ein recht erhebliches Engagement in Bitcoin-ETFs bekannt gegeben.

In einer 13F-Einreichung bei der United States Securities and Exchange Commission (SEC) hat die Investmentverwaltungsgesellschaft Millennium Management festgestellt, dass sie nicht weniger als besitzt Aktien im Wert von 1.942 Millionen Dollar in den börsengehandelten Bitcoin-Fonds von BlackRock, Fidelity, Ark Invest, Bitwise und Grayscale Investments.

Die Firma reveló dass sein größtes Engagement in Bitcoin-ETFs im iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock konzentriert ist und fast 850 Millionen US-Dollar in diesen Bargeldfonds investiert sind. Das zweitgrößte Engagement von Millennium Management in Bitcoin-ETFs besteht mit 806,6 Millionen US-Dollar im Fidelity Wise Origin Bitcoin Fund (FBTC) von Fidelity.

Eric Balchunas, Senior ETF-Analyst bei Bloomberg, der die Entwicklung des Bitcoin-ETF-Marktes bereits vor seiner Zulassung verfolgt hat, kommentierte, dass Millennium Management zum König der Schlagzeilen in diesem aufstrebenden Sektor geworden sei.

Institutionen dringen weiterhin in den Bitcoin-ETF-Markt ein

Neue 13F-Einreichungen bei der SEC haben ergeben, dass es eine große Anzahl von Bitcoin-Spot-ETF-Teilnehmern gibt.

Balchunas bemerkte, dass der massive Einstieg von Finanzinstituten wie Millennium Management und großen Investmentbanken in den Bitcoin-Fondsmarkt etwas sei, was üblicherweise erst zwei Jahre nach der Einführung börsengehandelter Fonds zu beobachten sei. Allerdings erfreuen sich Bitcoin-ETFs großer Beliebtheit bei institutionellen Anlegern und sammeln derzeit große Liquidität an, sagte der Experte

Neben Millennium Management haben kürzlich auch andere Institutionen ihre Bestände an börsengehandelten Bitcoin-Fonds offengelegt Pine Ridge Advisers, Horizon Kinetics, Bracebridge Capital, Boothbay Fund Management und Susquehanna International Group. Letzteres, ein privates globales Handels- und Technologieunternehmen, hat bisher ca. investiert ETFs im Wert von 1.800 Milliarden US-Dollar von BlackRock, Bitwise, Franklin Templeton, Invesco Galaxy und Grayscale Investments. Darüber hinaus besitzt das Unternehmen auch Anteile von MicroStrategy.

Andererseits kommentierte Balchunas dies Chad Koehn, Gründer und CEO von United Capital Management, ist außerdem in den Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) und den Fidelity Wise Origin Bitcoin Fund (FBTC) investiert. Koehn hat auch in den börsengehandelten Bitcoin-Futures-Fonds ProShares Bitcoin Strategy (BITO) von ProShares investiert.

Alle diese Namen gesellen sich zu Banken wie JPMorgan, Wells Fargo, BNP Paribas und neuerdings auch Morgan Stanley, die ebenfalls in Bitcoin-Spot-ETFs investiert haben.

Bitcoin etabliert sich als Anlagevermögen

Das Massive institutioneller Eintritt zu Bitcoin-ETFs spiegelt die wachsende Anerkennung und das Vertrauen von Finanzinstituten, Unternehmen und Unternehmensinvestoren in die Kryptowährung als legitimes Anlagevermögen wider.

Die Zulassung börsengehandelter Bitcoin-Fonds in den Vereinigten Staaten markierte einen Wendepunkt und veränderte die Investitionslandschaft in der Kryptowährung. Institutionen verfügen nun über eine regulierte und zugängliche Möglichkeit, sich an Bitcoin zu beteiligen, ohne den Vermögenswert direkt besitzen zu müssen.