
Das Weiße Haus erwägt, der US-Steuerbehörde IRS Zugriff auf Daten ausländischer Krypto-Wallets zu gewähren, um die Vereinigten Staaten bis 2027 an die globalen OECD-Standards anzugleichen.
Die US-Regierung strebt eine globale Besteuerung digitaler Vermögenswerte an. Jüngsten Berichten zufolge hat das Weiße Haus eine formelle Prüfung eines Vorschlags des Finanzministeriums eingeleitet, der die finanzielle Privatsphäre von Kryptowährungsanlegern grundlegend verändern könnte.
Laut Bloomberg Tax besteht das Ziel dieser Verordnung darin, dem Internal Revenue Service (IRS) die Möglichkeit zu geben, auf Informationen über Konten und digitale Geldbörsen zuzugreifen, die US-Steuerzahler außerhalb des Landes halten.
Sollte dieser Vorschlag umgesetzt werden, würde dies eine bedeutende strategische Neuausrichtung der Meldepflichten gegenüber den US-Steuerbehörden bedeuten. Bislang beruhte die Meldung von außerhalb der USA gehaltenen Krypto-Vermögenswerten weitgehend auf dem guten Glauben und der freiwilligen Einhaltung der Meldepflichten durch die Steuerzahler. Der neue Regulierungsrahmen sieht jedoch strengere Meldepflichten vor und verpflichtet internationale Verwahrstellen, Daten direkt an die US-Steuerbehörden weiterzugeben.
Der betreffende Regulierungsvorschlag wird derzeit von der Amt für Information und Regulierungsangelegenheiten (OIRA)Sollte der Gesetzentwurf verabschiedet werden, würde er eines der bedeutendsten Steuerschlupflöcher schließen, das es bestimmten Kryptowährungsbesitzern bisher ermöglicht hat, ihre digitalen Vermögenswerte in ausländischen Jurisdiktionen zu halten und so die Kontrolle durch die US-Steuerbehörde (IRS) zu umgehen. berichten.
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Die USA führen einen neuen globalen Standard für die Steuerberichterstattung von Kryptowährungen ein.
Das US-Finanzministerium unternimmt entscheidende Schritte, um das Land in Einklang mit einer globalen Initiative zu bringen, die darauf abzielt, die internationale Meldung von Kryptowährungstransaktionen grundlegend zu verändern. Initiative ist ein Teil von Rahmenwerk für die Berichterstattung über Krypto-Assets (CARF), gefördert von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), die ein effizientes und automatisches System für den Austausch von Steuerinformationen zwischen den Ländern schaffen will.
Berichten zufolge schlägt CARF ein Schema vor, bei dem Informationen über Kryptowährungsbewegungen und -guthaben werden kontinuierlich und standardisiert ausgetauscht.Dadurch entfällt die Notwendigkeit, auf konkrete Steuerhinterziehungsermittlungen zu warten, um auf diese Daten zugreifen zu können. Vernetzte Länder werden somit in der Lage sein, digitale Transaktionen in Echtzeit und mit größerer Transparenz zu überwachen.
Bloomberg Tax berichtete, dass bis heute eine wachsende Zahl von Ländern, darunter wichtige Volkswirtschaften wie … Frankreich, das Vereinigte Königreich, Japan, Singapur und die Vereinigten Arabischen EmirateSie haben bereits ein starkes Bekenntnis zu dieser Vereinbarung gezeigt.
Washington ist nun bestrebt sicherzustellen, dass die Vereinigten Staaten vollständig in dieses Netzwerk integriert sind, bevor ihre Gestartet im Jahr 2027Für den durchschnittlichen Anleger bedeutet dies, dass die von vielen Offshore-Plattformen gebotene Steueranonymität bald der Vergangenheit angehören wird, was die Landschaft der Steueraufsicht und -einhaltung im Krypto-Ökosystem grundlegend verändern wird.
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Die neue Gesetzgebung verknüpft Kryptowährungen mit der FATCA-Architektur.
Zur Durchführung dieser Aufsicht haben die Behörden beschlossen, bewährte Instrumente des herkömmlichen Bankensystems zu übernehmen, die die Einhaltung der Vorschriften gewährleisten sollen, ohne komplizierte neue Prozesse zu schaffen. Steuerexperten und Fachberichte weisen darauf hin, dass Grundlage dieses Vorschlags ist die Struktur des FATCA-Gesetzes., das seit mehr als zehn Jahren globale Finanzinstitute dazu verpflichtet, die Konten von US-Bürgern zu melden; andernfalls drohen strenge Strafen.
Die neue Verordnung dehnt diesen Ansatz auf Anbieter von Dienstleistungen im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten wie Börsen, Verwahrstellen und Wallets außerhalb der Vereinigten Staaten aus und verpflichtet sie, US-Nutzer zu identifizieren und Details über deren digitale Vermögenswerte mit der US-Steuerbehörde (IRS) zu teilen.
Der kürzlich im Weißen Haus überarbeitete Entwurf ist in Abschnitt 6045 des Steuergesetzes formuliert, und obwohl er sich noch in der Phase der regulatorischen Bewertung befindet, deutet sein Fortschritt darauf hin, dass sich die Besteuerung von Kryptowährungen als eine öffentliche Politik mit einer langfristigen Perspektive etabliert, die über Regierungswechsel hinausgeht.
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Professionalität und Transparenz als Säulen des Wachstums
Die vom Amt für Information und Regulierungsangelegenheiten durchgeführte Prüfung stellt in den meisten Fällen den letzten Schritt vor der offiziellen Veröffentlichung einer Verordnung dar. Obwohl spezifische technische Aspekte, wie beispielsweise Meldefristen und Fristen für die Verwahrer, noch festgelegt werden müssen, scheint die allgemeine Ausrichtung dieser Verordnung klar definiert zu sein.
Experten zufolge treibt dieses Szenario die Professionalisierung des Kryptowährungs-Ökosystems voran. Die Integration digitaler Vermögenswerte in das traditionelle, regulierte Finanzsystem ist ein unausweichlicher Schritt, um ihre Präsenz zu festigen und Vertrauen aufzubauen. Transparenz gilt heute als Grundvoraussetzung für jede Transaktion, nicht nur in den Vereinigten Staaten, sondern weltweit.
Diese steuerliche Weiterentwicklung verdeutlicht, wie sich der Kryptomarkt unter einem regulatorischen Rahmen, der Sicherheit, Vertrauen und Compliance gewährleistet, anpassen und konsolidieren kann. Anders ausgedrückt: Regulierung wird zu einem Schlüsselelement für die Weiterentwicklung des Marktes und seine Integration in ein professionelleres und nachhaltigeres Umfeld.


