
Vitalik Buterin hat die Ethereum Foundation dringend aufgefordert, kryptografische Verfahren zu implementieren, die gegen Quantencomputer resistent sind. Netzwerke wie Solana evaluieren bereits Sicherheitsprotokolle als Reaktion auf die Fortschritte dieser Technologie.
Die langfristige Sicherheit dezentraler Netzwerke hat sich von einer theoretischen Debatte zu einer dringenden technischen Priorität auf der Agenda führender Branchenvertreter entwickelt. Vitalik Buterin, Mitbegründer von Ethereum, forderte kürzlich die sofortige Implementierung quantenresistenter Kryptographie im Netzwerk und verwarf die Idee, erst bei einer unmittelbaren Bedrohung zu handeln.
Seine Haltung unterstreicht die Notwendigkeit, dass die Blockchain nach einem von ihm so genannten Proof-of-Withdrawal-Modell funktioniert, wodurch das System über Jahrzehnte sicher funktionieren könnte, ohne auf ständige Eingriffe von Entwicklern angewiesen zu sein.
Dieser Aufruf zum Handeln markiert einen bedeutenden Perspektivenwechsel für Buterin, der 2019 die Risiken im Zusammenhang mit Ankündigungen zur Quantenüberlegenheit noch heruntergespielt hatte. Der Ethereum-Chef ist nun der Ansicht, dass der fundamentale Wert des Netzwerks nicht auf ständigen Protokolländerungen beruhen sollte, sondern auf struktureller Stabilität, die Vertrauen garantiert, selbst wenn die Entwicklungsaktivitäten vollständig eingestellt würden. Für Buterin ist es ein Risiko, das das Protokoll nicht eingehen kann, diese Sicherheitsvorkehrungen für geringfügige Effizienzverbesserungen aufzuschieben.
Kaufen Sie ETH und setzen Sie auf seine zukünftige Sicherheit.Das Wettrennen um den Schutz der Ethereum-Blockchain vor dem Quantenzeitalter
La Unruhe Vitalik Buterins Argument gegen Quantencomputer dreht sich um eine Bedrohung, die die führenden Blockchains von heute gemeinsam haben. Sowohl Bitcoin als auch Ethereum basieren auf elliptischer Kurvenkryptographie, einem System, das durch die Leistungsfähigkeit dieser Innovation angreifbar sein könnte. Experten warnen davor, dass zukünftige Quantenprozessoren durch die Shors AlgorithmusSie könnten private Schlüssel aus öffentlichen Adressen ableiten und damit die grundlegenden Schutzmechanismen schwächen, die derzeit die Sicherheit dezentraler Netzwerke gewährleisten.
Obwohl die Quantentechnologie nach wie vor mit physikalischen Grenzen und Stabilitätsproblemen zu kämpfen hat, verringern die rasante Entwicklung ihrer Rechenleistung und die jüngsten Fortschritte bei der Fehlerkorrektur die Kluft zwischen Theorie und konkreter Bedrohung. Die Prognosen, wann ein reales Risiko eintreten könnte, werden jährlich kürzer, wodurch der Druck auf das Krypto-Ökosystem steigt, Schutzstrategien vorausschauend zu entwickeln.
Charles Hoskinson, Mitbegründer von Ethereum und Leiter von Cardano, betonte, dass der Übergang zu quantenresistenter Kryptographie mit erheblichen Kosten verbunden ist. Post-Quanten-Schutzmechanismen arbeiten typischerweise bis zu zehnmal langsamer und benötigen deutlich mehr Rechenressourcen, was das Gleichgewicht zwischen Sicherheit und Betriebseffizienz im Ökosystem stört. Buterin argumentiert jedoch, dass Ethereum sich eindeutig für die letztgenannte Option entscheiden sollte.
Seiner Ansicht nach sollte das Ziel darin bestehen, die Integrität des Netzwerks für mindestens ein Jahrhundert zu gewährleisten. Dies erfordert einen Ansatz, der Quantenresilienz nicht als fernes Ideal, sondern als unmittelbare Notwendigkeit betrachtet. In dieser Vision ist der Schutz der Nutzerdaten wichtiger als kurzfristige Geschwindigkeits- oder Skalierbarkeitsgewinne.
Ethereum und Bitcoin auf Bit2Me kaufenSolana und Bitcoin stehen vor der Quantenherausforderung: Resilienz und Evolution
Das Krypto-Ökosystem hat rasch auf Warnungen vor den potenziellen Risiken des Quantencomputings reagiert. Einer der wichtigsten Schritte war die folgende Maßnahme: Die Solana Foundation zusammen mit Project Eleven, die am 17. Dezember ein Testprogramm mit Unternehmen startete, die der Quantentechnologie resistent sind.
Vor der Implementierung führten beide Organisationen ein umfassendes Audit durch, um Schwachstellen in der Kernnetzwerkarchitektur und der Sicherheit der Validatoren zu identifizieren. Ziel war es, ein robustes System zu etablieren, das auch angesichts disruptiver technologischer Entwicklungen relevant bleibt.
Unterdessen nimmt die Debatte um Bitcoin eine andere, aber nicht weniger entschlossene Wendung. Michael Saylor, CEO von Strategy, relativiert die Befürchtung, Quantencomputing könne den wichtigsten digitalen Vermögenswert des Marktes gefährden. Seiner Ansicht nach wird diese Herausforderung vielmehr eine evolutionäre Chance darstellen, die strukturelle Verbesserungen des Protokolls vorantreiben wird. Saylor argumentiert, Bitcoin sei dynamische Software, die sich durch die Integration sichererer Mechanismen, wie etwa digitaler Signaturen auf Basis von Hash-Funktionen oder Lösungen, die vom BIP-360-Vorschlag inspiriert sind, anpassen kann.
Seiner Ansicht nach könnte der Beginn des Quantenzeitalters eine massive Migration von Geldern auf neue Adressen mit fortschrittlichen Verschlüsselungssystemen auslösen. Er glaubt, dass dieser Prozess, so komplex er auch sein mag, interessante Auswirkungen auf das Gesamtangebot an Kryptowährungen hätte. Vermögenswerte, die auf alten oder unzugänglichen Adressen verbleiben, würden unwiderruflich eingefroren, was potenziell das zirkulierende Angebot verringern und den intrinsischen Wert des Netzwerks und seiner Währung stärken könnte, sobald diese die bisher anspruchsvollste Prüfung bestanden hat.
Kaufen Sie Kryptowährungen und bereiten Sie sich auf die Zukunft vor.

