
Die institutionelle Einführung der Blockchain-Technologie schreitet stetig voran und beseitigt Barrieren. Ein Faktor hält jedoch große Finanzakteure zurück: der Datenschutz. In einem Umfeld, in dem Transparenz die Norm ist, suchen Institutionen nach Möglichkeiten, ihre strategischen Entscheidungen zu schützen. Hier kommt der jüngste Schritt eines der globalen Zahlungsriesen ins Spiel – ein Thema, das Sie sicherlich interessieren dürfte, wenn Sie die Entwicklung des Fintech-Sektors aufmerksam verfolgen.
Visa hat Pilotprojekte für private Zahlungen mit Stablecoins auf dem Canton Network gestartet, einer Blockchain, die speziell für den institutionellen Finanzsektor entwickelt wurde. In Zusammenarbeit mit Brale, einer Plattform für die Ausgabe digitaler Vermögenswerte, will das Unternehmen regulatorische und datenschutzrechtliche Bedenken ausräumen, die eine stärkere Integration digitaler Vermögenswerte in traditionelle Finanzsysteme bisher behindern. Diese Tests zeigen, wie sich die Effizienz der Blockchain mit der von großen Unternehmen geforderten Vertraulichkeit vereinbaren lässt.
Mit zunehmender Reife dieser Datenschutzlösungen wird die Grenze zwischen traditionellem Finanzwesen und Web3 weiter verschwimmen, wodurch der Weg für eine sichere und regulierte Massenakzeptanz geebnet wird.
Die Investition in Kryptoassets unterliegt keinen umfassenden Regulierungen und ist aufgrund der hohen Volatilität möglicherweise nicht für Privatanleger geeignet. Zudem besteht das Risiko, den gesamten investierten Betrag zu verlieren.
Quelle: Cointelegraph


