Ethereum kündigt Änderungen an: 2-Sekunden-Blöcke und Quantenschutz in der neuen Roadmap

Ethereum kündigt Änderungen an: 2-Sekunden-Blöcke und Quantenschutz in der neuen Roadmap

Ethereum hat eine neue technische Roadmap vorgestellt, die Effizienz und Quantensicherheit priorisiert, sowie halbjährliche Upgrades zur Stärkung des Netzwerks vorsieht.

Wie bereits angekündigt, umfasst dieser neue Fahrplan die nächsten vier Jahre und etabliert eine regelmäßige Arbeitsstruktur mit Aktualisierungen, die darauf abzielen, ein agileres, wirtschaftlicheres und widerstandsfähigeres Netzwerk gegen die technologischen Bedrohungen zu konsolidieren, die am digitalen Horizont auftauchen.

Das Führungsteam des Netzwerks verfolgt einen konkreteren Ansatz und konzentriert sich statt auf vage Versprechungen auf messbare Ergebnisse. Zu den Hauptzielen gehören die signifikante Reduzierung der Transaktionsverarbeitungszeit und die Entwicklung von Schutzmechanismen gegen die potenziellen Risiken von Quantensystemen. Diese Vision wird durch die enge Zusammenarbeit von Forschern und Entwicklern unterstützt, die die Leistungsfähigkeit des Netzwerks auf ein neues operatives Niveau heben wollen.

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Ethereum bereitet sich darauf vor, ein schnelleres und effizienteres Netzwerk zu werden.

Der Mitbegründer von Ethereum, Vitalik ButerinButerin hat eine klare Priorität für die Zukunft des Netzwerks festgelegt: die Blockgenerierung soll nahezu in Echtzeit erfolgen. Aktuell benötigt jeder Block im Netzwerk etwa 12 Sekunden zur Generierung, doch das Ziel ist eine schrittweise Reduzierung dieser Zeit. Der von Buterin vorgestellte Plan sieht Phasen vor, in denen die Zeit auf 8, dann auf 6, anschließend auf 4 und schließlich auf [eine bestimmte Geschwindigkeit] gesenkt wird. nur 2 Sekunden.

Buterin versicherte, dass diese Transformation nicht die Dezentralisierung, ein Kernprinzip des Ethereum-Ökosystems, beeinträchtigen werde. Sein Vorschlag basiert auf einer technischen Strategie, die eine Reduktionsformel auf Grundlage der Quadratwurzel aus 2 verwendet. In der Praxis bedeutet dies, dass das Netzwerk effizienter wird, indem die Kommunikation zwischen den Knoten optimiert wird und so verhindert wird, dass dieselben Daten mehrfach heruntergeladen werden.

Laut Buterin hängt der Erfolg dieses Ansatzes von einer verbesserten Peer-to-Peer-Netzwerkleistung ab. Wenn Knoten Informationen effizienter austauschen können, werden Transaktionen schneller und ressourcenschonender verarbeitet. Er erklärte, das ultimative Ziel sei es, die Blockgenerierungsrate von der Transaktionsabschlusszeit zu trennen. Diese Trennung würde eine nahezu sofortige Transaktionsbestätigung ermöglichen und die bereits auf Ethereum laufenden Finanz- und Handelsanwendungen deutlich verbessern.

„Es wird erwartet, dass sowohl die Slot-Zeit als auch die Finalitätszeit schrittweise verkürzt werden. Diese Änderungen werden voraussichtlich mit einem komponentenweisen Austausch – im Stil des ‚Schiffs des Theseus‘ – der Slot-Struktur und des Konsensmechanismus von Ethereum durch eine sauberere, einfachere, quantenresistente, für Beweiser optimierte und formal durchgängig verifizierte Alternative einhergehen.“, zusammengefasst Buterin. 

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Sieben wichtige Modernisierungen bis 2029

Justin DrakeEin Forscher der Ethereum Foundation enthüllte auf seinem X-Account weitere Aspekte des ambitionierten Plans von Ethereum. Laut seinen Angaben soll die Roadmap Entwickler im Ökosystem leiten und einen Rahmen für zukünftige Verbesserungen schaffen. Der Vorschlag umfasst etwa sieben wichtige Protokollaktualisierungen, die bis 2029 schrittweise eingeführt werden sollen. ein gleichmäßiges Tempo beibehalten einmal alle sechs MonateDrake betont damit, dass das Team eine nachhaltige und vorhersehbare Weiterentwicklung des Netzwerks gewährleisten will, ohne abrupte Sprünge oder lange Pausen zwischen den Versionen.

Der neue Fahrplan ist um fünf strategische Ziele herum strukturiert, die als NordsterneDazu gehört das Ziel Gigagas L1Der Fokus liegt auf der Steigerung der Leistung der Hauptschicht, um eine Kapazität von einem Gigabyte pro Sekunde zu erreichen. Eine weitere Schlüsselkomponente ist Post-quanten L1, ein Update, das darauf abzielt, die Sicherheit des Systems durch kryptografische Verfahren zu stärken, die gegen zukünftige Angriffe von Quantencomputern resistent sind und auf Hash-basierten Mechanismen beruhen.

Drake betonte zudem die Rolle, die Second-Layer-Lösungen in diesem Prozess spielen werden. Mithilfe von Techniken wie Data Availability Sampling könnten diese Netzwerke bis zu einem Gigabyte pro Sekunde verarbeiten und so die operative Effizienz von Ethereum deutlich steigern. 

Insgesamt zeichnet der Strawmap-Vorschlag das Bild, dass sich das Netzwerk koordiniert, skalierbar und sicher weiterentwickelt und sich als Infrastruktur festigt, die in der Lage ist, die nächste Generation dezentraler Anwendungen zu unterstützen.

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