Die britische Finanzaufsichtsbehörde FCA schlägt eine Krypto-Quote von 10 % in Fonds vor.

Die institutionelle Akzeptanz digitaler Vermögenswerte treibt die Entwicklung des europäischen und globalen Finanzsektors weiterhin voran. Während MiCA in der Europäischen Union einen klaren und wegweisenden Rahmen schafft und dem Markt eine solide Struktur bietet, unternehmen auch andere wichtige Märkte Schritte, um bei der Integration dieser disruptiven Technologie nicht ins Hintertreffen zu geraten.

Die jüngste bedeutende Entwicklung kommt aus Großbritannien, wo die Financial Conduct Authority (FCA) vorgeschlagen hat, bestimmten Investmentfonds zu gestatten, bis zu 10 % ihres Vermögens in kryptowährungsgedeckte ETNs zu investieren. Damit eröffnet sich Privatanlegern ein neuer regulierter Weg.

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Ein strategischer Kurswechsel in der britischen Finanzregulierung

Die britische Finanzaufsichtsbehörde (FCA) hat ein Konsultationsverfahren eingeleitet, um den Zugang für autorisierte Fonds zu Krypto-ETNs (Exchange Traded Notes) zu erleichtern. Bis vor Kurzem verfolgte die FCA eine der strengsten Positionen in Westeuropa und verbot den Verkauf von Kryptoderivaten und ETNs an Privatkunden. Die globale Landschaft verändert sich jedoch rasant, insbesondere durch die Zulassung von Bitcoin-ETFs in den USA und regulatorische Fortschritte in der EU.

Der Vorschlag zur Festlegung einer 10%-Grenze für digitale Anlagen zielt darauf ab, den Bedarf an Innovation und Portfoliodiversifizierung mit dem Anlegerschutz in Einklang zu bringen. Bei Annahme würde er britischen Vermögensverwaltern einen klaren und regulierten Rahmen für die Integration digitaler Vermögenswerte in ihre Anlagestrategien bieten, ohne die Systemsicherheit traditioneller Fonds zu gefährden.

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Diese regulatorische Änderung der FCA trägt nicht nur den Forderungen der lokalen Finanzbranche nach, Londons Wettbewerbsfähigkeit als globales Finanzzentrum zu erhalten, sondern bietet Anlegern auch einen sichereren und strukturierteren Weg, um unter direkter Aufsicht Zugang zur digitalen Vermögenswirtschaft zu erhalten.

Die Investition in Kryptoassets unterliegt keinen umfassenden Regulierungen und ist aufgrund der hohen Volatilität möglicherweise nicht für Privatanleger geeignet. Zudem besteht das Risiko, den gesamten investierten Betrag zu verlieren.

Quelle: CoinDesk