Die neue Verordnung der CFTC ebnet den Weg für die Legalisierung von Prognosemärkten in den USA.

Die neue Verordnung der CFTC ebnet den Weg für die Legalisierung von Prognosemärkten in den USA.

Die von Michael Selig geleitete CFTC schafft einen historischen Rechtsrahmen für Prognosemärkte, hebt frühere Verbote auf und fördert institutionelle Finanzinnovationen.

Diese Woche hat die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) unter der Leitung ihres Vorsitzenden Michael Selig offiziell den Prozess zur Schaffung eines regulierten Ökosystems speziell für Prognosemärkte eingeleitet. 

Nach jahrelanger Rechtsunsicherheit und Gerichtsstreitigkeiten hat sich die Regulierungsbehörde verpflichtet, neue Regeln auszuarbeiten, die für Rechtssicherheit in einer stetig wachsenden Branche sorgen sollen. Dieser Schritt stellt nicht nur eine administrative Änderung dar, sondern eine vollständige Abkehr von bisherigen restriktiven Richtlinien, die darauf abzielten, Plattformen wie Polymarket und Kalshi in das traditionelle Finanzsystem zu integrieren. 

Mit diesem Schritt erkennt die Selig-Administration endlich den Wert dieser Märkte als Instrumente der kollektiven Intelligenz und Preisfindung an und stellt sicher, dass Innovationen von einer kompetenten Behörde unterstützt werden.

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Die CFTC erarbeitet neue Regeln für Blockchain-Märkte.

Die wichtigste Derivateaufsichtsbehörde der Wall Street hat es auf eine Branche abgesehen, die rasant wächst und bereits Milliarden von Dollar bewegt, so die Aussage. gemeldet Bloomberg erklärt, dass sogenannte Prognoseplattformen es Nutzern ermöglichen, an Märkten teilzunehmen, auf denen die Ergebnisse verschiedener Ereignisse vorhergesagt werden, von politischen oder budgetären Entscheidungen bis hin zu Auszeichnungen in der Unterhaltungsbranche.

Mit der Weiterentwicklung des Krypto-Ökosystems haben sich diese Prognosemärkte trotz bestehender steuerlicher Beschränkungen gestärkt. Diese Instrumente gewinnen bei Privatanlegern und Finanzinstituten zunehmend an Bedeutung, angetrieben durch das Interesse an Tools, die auf kollektiver Intelligenz und Blockchain-Technologie basieren.

Berichten zufolge will Selig die Hindernisse beseitigen, die das Wachstum dieses Sektors jahrzehntelang gehemmt haben. In seinen jüngsten Äußerungen betonte er die Wichtigkeit eines aktualisierten Regulierungsrahmens, der den Marktteilnehmern Rechtssicherheit bietet und Innovationen im Rahmen der Gesetze fördert. Seine Botschaft deutet auf einen verantwortungsvollen Innovationsansatz hin – eine Vision, in der Blockchain-Technologie und digitale Assets nicht länger als Risikofaktoren, sondern als Grundlage für eine transparentere und wettbewerbsfähigere Infrastruktur auf globaler Ebene betrachtet werden.

Gemäß den neuen Bestimmungen wird die Aufsichtsbehörde diese Verträge nicht länger als bloßes „Glücksspiel“, sondern als legitime Finanzinstrumente betrachten. Experten sehen darin eine wichtige Anerkennung für Plattformen, die bisher Schwierigkeiten hatten, ihren gesellschaftlichen Nutzen nachzuweisen. Durch die Zulassung dieser Transaktionen unter der Aufsicht der CFTC wird ein deutlicher Liquiditätsanstieg erwartet, der institutionelle Anleger anzieht, die den Sektor bisher aus Angst vor regulatorischen Repressalien oder potenziellen Kapitallücken gemieden haben.

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Änderungen in der Regulierungsstrategie der CFTC

Der aktuelle strategische Schritt der CFTC markiert einen deutlichen Bruch mit früheren Regierungen, in denen die Behörde eine konfrontative Haltung einnahm und unter dem Vorwand des Schutzes der öffentlichen Integrität explizite Verbote für Verträge im Zusammenhang mit Wahlen und Sportveranstaltungen vorschlug. Die Realität des Marktes und die Entwicklung von Gesetzen wie dem bereits erwähnten CLARITY Act haben jedoch eine Neubewertung dieser Prämissen erzwungen. Selig hat beschlossen, diese restriktiven Vorschläge offiziell zurückzuziehen und damit die Unsicherheit für die Betreiber zu beseitigen.

Gerade in den sozialen Medien und Fachforen feierte die Finanzwelt diesen Wandel. Die Aufhebung der 2025 ausgesprochenen Warnungen vor dem Handel mit Sportereignissen wird als Sieg für die Marktfreiheit gewertet. 

Ähnlich wie bei der Konsolidierung von Krypto-Assets strebt die CFTC nun danach, Verhaltens- und Transparenzstandards anzuwenden, die sicherstellen, dass die Betreiber die Ergebnisse nicht manipulieren, und bietet im Gegenzug ein sicheres und legales Umfeld für deren Wachstum.

Ziel ist es, die Veranstaltungsbranche aus ihrer Wahrnehmung als „finanzielle Schwebe“ zu befreien und sie zu einer tragenden Säule des Fintech-Sektors zu machen. Durch die Harmonisierung dieser Regulierungen mit den bestehenden Richtlinien für digitale Vermögenswerte will die Kommission einen Rahmen schaffen, der langfristig Bestand hat und auch bei Regierungswechseln Bestand hat. Regulatorische Stabilität ist letztlich die fehlende Voraussetzung, damit Unternehmen der Branche langfristige Investitionen planen können, ohne befürchten zu müssen, von heute auf morgen stillgelegt zu werden.

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