Ethereum wird dreimal schneller sein: Das Netzwerk aktiviert Glamsterdam, um seine Vormachtstellung gegenüber der Konkurrenz zurückzuerlangen.

Ethereum wird dreimal schneller sein: Das Netzwerk wird im Mai in Glamsterdam aktiv sein, um seine Vormachtstellung gegenüber der Konkurrenz zurückzuerlangen.

Ethereum steuert auf seinen bisher größten Kapazitätssprung zu. Die Gasbegrenzung von 200 Millionen und die ePBS-Technologie sollen die operative Führungsrolle des Netzwerks wiederherstellen.

Die Veranstaltung Soldøgn InteropDie Veranstaltung, die kürzlich im Svalbard-Archipel stattfand, markierte den Beginn der letzten technischen Phase für Glamsterdam, das neue große Upgrade des Ethereum-Netzwerks. 

Während einer Woche intensiver Entwicklung unter der Mitternachtssonne gelang es mehr als 100 Kernmitarbeitern, den Betrieb verschiedener Software-Clients zu koordinieren, um sicherzustellen, dass die Infrastruktur eine deutlich höhere Transaktionslast bewältigen kann. 

Bei diesem Treffen führten die Entwickler Stresstests an experimentellen Netzwerken durch, um zu bestätigen, dass das Ökosystem bereit ist, über die Theorie hinauszugehen und soliden Code zu implementieren. 

Laut einem Bericht von Tim Beiko ebnet der in der Arktis erzielte Konsens den Weg für Ethereum, seine Verarbeitungskapazität deutlich zu erhöhen, ohne die Dezentralisierung seiner Knoten zu beeinträchtigen. Im Mai verlagern sich die Aktivitäten auf die öffentlichen AllCoreDevs-Sitzungen, in denen die technischen Parameter, die die Netzwerkleistung in den kommenden Jahren bestimmen werden, ratifiziert werden.

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Echte Skalierbarkeit: Ethereum erreicht eine neue Gasobergrenze von 200 Millionen

Die folgenreichste Entscheidung von Treffen in Spitzbergen Es geht um das Setzen eines Ziels 200 Millionen für die Gasdeckelung im Anschluss an die erfolgreiche Umsetzung von Glamsterdam am 1. Mai.

Bislang operierte das Netzwerk mit einer Kapazitätsgrenze von etwa 60 Millionen Gas, was bedeutet, dass sich die Blockverarbeitungskapazität nach dem Upgrade verdreifacht hat. Diese Steigerung erforderte höchste Präzision im Ressourcenmanagement, um zu verhindern, dass die Hardwareanforderungen unabhängige Validatoren ausschließen. 

Laut Analysten des Ethereum-Entwicklungsteams ist dieser Sprung dank der Einführung sogenannter Neuerungen möglich. Blockebene-Zugriffslisten (BALs)Diese ermöglichen es Clients, vor der Ausführung von Transaktionen zu erkennen, welche Teile des Netzwerkzustands geändert werden sollen, und erleichtern so die parallele Ausführung, die die Nutzung moderner Prozessoren optimiert.

Um dieses Wachstum zu unterstützen, ohne dass die Datenbankgröße außer Kontrolle gerät, haben die Entwickler die Zahlen für die Vorschlag EIP-8037Diese Maßnahme passt die Kosten für die Schaffung neuer Zustände, wie z. B. die Eröffnung von Konten oder Verträgen, an und gewährleistet so ein nachhaltiges Wachstum des Netzwerkspeichers. 

Der Bericht hebt außerdem hervor, dass sich die technischen Teams für ein festes Kostenmodell pro Byte anstelle eines dynamischen entschieden haben, um Sicherheitstests und die Analyse des Protokollverhaltens zu vereinfachen. In den kommenden Maiwochen werden die GitHub-Repositories von Kunden wie Geth und Nethermind einen massiven Zustrom an Code verzeichnen, der darauf abzielt, diese Funktionen abzusichern und von experimentellen Prototypen zu Release Candidates für öffentliche Testnetzwerke zu werden.

Das Netzwerk wird durch ePBS und fortschrittliche Entwicklungsnetze gestärkt.

El Fortschritte beim ePBS-Protokoll Dies stellt die zweite Säule der im Rahmen von Interop erzielten Erfolge dar. Dieser Mechanismus restrukturiert die Art und Weise der Blockgenerierung, beseitigt die Abhängigkeit von externen Vermittlern und reduziert das Risiko von Zensur oder Transaktionsmanipulation. 

Die Entwickler bestätigten, dass das ePBS-Protokoll nach erfolgreichen Debugging-Zyklen in Spitzbergen nun stabil auf mehreren Clients funktioniert. Der Erfolg des Testnetzwerks glamsterdam-devnet-2Die Tatsache, dass nahezu alle Clients synchron arbeiteten, beweist, dass die Konsensarchitektur robust gegenüber Szenarien mit hoher Latenz oder Denial-of-Service-Angriffen ist.

Im Laufe des Mais wird der Fokus auf die Formalisierung dieser Tests durch Entwicklungsnetzwerke verlagert, die schrittweise der technischen Gemeinschaft zugänglich gemacht werden. Das Team plant die Veröffentlichung einer Dokumentation, die die im Polarkreis bewältigten technischen Herausforderungen detailliert darstellt und damit die notwendige Transparenz für ein Projekt dieser Größenordnung schafft. 

Die diesmonatigen AllCoreDevs-Sitzungen dienen der finalen Klärung der Details zur Signierung von Anfragen und zur Stabilität des P2P-Systems. Der Übergang im Mai ist nicht nur bürokratischer Natur; er markiert den Zeitpunkt, an dem die Software auf ein dreimal leistungsfähigeres Netzwerk vorbereitet wird. So wird sichergestellt, dass das Ökosystem voll funktionsfähig bleibt und gleichzeitig eine der ambitioniertesten Infrastrukturtransformationen seit der Umstellung auf Proof of Stake integriert wird.

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